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Markus 3

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< Kapitel 2 | Kapitel 4 >

  • Markus 3
  • Anmerkungen

¹ Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. ² Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf dass sie eine Sache wider ihn hätten. ³ Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! ⁴ Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen stille. ⁵ Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrübet über ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. ⁶ Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.

⁷ Aber Jesus entwich mit seinen Jüngern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galiläa und aus Judäa ⁸ und von Jerusalem und aus Idumäa und von jenseit des Jordans und die um Tyrus und Sidon wohnen, eine große Menge, die seine Taten höreten, und kamen zu ihm. ⁹ Und er sprach zu seinen Jüngern, dass sie ihm ein Schifflein hielten um des Volks willen, dass sie ihn nicht drängeten. ¹⁰ Denn er heilete ihrer viele, also dass sie ihn überfielen, alle, die geplagt waren, auf dass sie ihn anrühreten. ¹¹ Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! ¹² Und er bedräuete sie hart, dass sie ihn nicht offenbar machten.

¹³ Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. ¹⁴ Und er ordnete die Zwölfe, dass sie bei ihm sein sollten, und dass er sie aussendete zu predigen, ¹⁵ und dass sie Macht hätten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, ¹⁶ und gab Simon den Namen Petrus; ¹⁷ und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das ist gesagt, Donnerskinder; ¹⁸ und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, des Alphäus Sohn, und Thaddäus und Simon von Kana ¹⁹ und Judas Ischariot, der ihn verriet.

²⁰ Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also dass sie nicht Raum hatten zu essen. ²¹ Und da es höreten, die um ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. ²² Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. ²³ Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? ²⁴ Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. ²⁵ Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. ²⁶ Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. ²⁷ Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, dass er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube.

²⁸ Wahrlich, ich sage euch, alle Sünden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslästerung, damit sie Gott lästern; ²⁹ wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. ³⁰ Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist.

³¹ Und es kam seine Mutter und seine Brüder und stunden draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. ³² Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen fragen nach dir. ³³ Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? ³⁴ Und er sah rings um sich auf die Jünger, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Brüder. ³⁵ Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

¹ Und er ging abermal in die Schule. Und es war da ein Mensch, der hatte eine verdorrete Hand. ² Und sie hielten auf ihn, ob er auch am Sabbat ihn heilen würde, auf dass sie eine Sache wider ihn hätten. ³ Und er sprach zu dem Menschen mit der verdorreten Hand: Tritt hervor! ⁴ Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, das Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen stille. ⁵ Und er sah sie umher an mit Zorn und war betrübet über ihre verstockten Herzen und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und die Hand ward ihm gesund wie die andere. ⁶ Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald einen Rat mit des Herodes Dienern über ihn, wie sie ihn umbrächten.

⁷ Aber Jesus entwich mit seinen Jüngern an das Meer. Und viel Volks folgte ihm nach aus Galiläa und aus Judäa ⁸ und von Jerusalem und aus Idumäa und von jenseit des Jordans und die um Tyrus und Sidon wohnen, eine große Menge, die seine Taten höreten, und kamen zu ihm. ⁹ Und er sprach zu seinen Jüngern, dass sie ihm ein Schifflein hielten um des Volks willen, dass sie ihn nicht drängeten. ¹⁰ Denn er heilete ihrer viele, also dass sie ihn überfielen, alle, die geplagt waren, auf dass sie ihn anrühreten. ¹¹ Und wenn ihn die unsaubern Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder, schrieen und sprachen: Du bist Gottes Sohn! ¹² Und er bedräuete sie hart, dass sie ihn nicht offenbar machten.

¹³ Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm. ¹⁴ Und er ordnete die Zwölfe, dass sie bei ihm sein sollten, und dass er sie aussendete zu predigen, ¹⁵ und dass sie Macht hätten, die Seuchen zu heilen und die Teufel auszutreiben, ¹⁶ und gab Simon den Namen Petrus; ¹⁷ und Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Bnehargem, das ist gesagt, Donnerskinder; ¹⁸ und Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, des Alphäus Sohn, und Thaddäus und Simon von Kana ¹⁹ und Judas Ischariot, der ihn verriet.

²⁰ Und sie kamen nach Hause; und da kam abermal das Volk zusammen, also dass sie nicht Raum hatten zu essen. ²¹ Und da es höreten, die um ihn waren, gingen sie hinaus und wollten ihn halten; denn sie sprachen: Er wird von Sinnen kommen. ²² Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabkommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebub und durch den Obersten der Teufel treibt er die Teufel aus. ²³ Und er rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? ²⁴ Wenn ein Reich mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. ²⁵ Und wenn ein Haus mit ihm selbst untereinander uneins wird, mag es nicht bestehen. ²⁶ Setzet sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit ihm selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. ²⁷ Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, dass er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube.

²⁸ Wahrlich, ich sage euch, alle Sünden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslästerung, damit sie Gott lästern; ²⁹ wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. ³⁰ Denn sie sagten: Er hat einen unsaubern Geist.

³¹ Und es kam seine Mutter und seine Brüder und stunden draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. ³² Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder draußen fragen nach dir. ³³ Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? ³⁴ Und er sah rings um sich auf die Jünger, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und meine Brüder. ³⁵ Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

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Dieses Projekt soll den Text der Lutherbibel von 1545 inkl. Anmerkungen und Studienhilfen anbieten. Die Veröffentlichungen und Überarbeitungen dauern jedoch noch an.

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