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Matthäus 17

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< Kapitel 16 | Kapitel 18 >

  • Matthäus 17
  • Anmerkungen

¹ Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führete sie beiseits auf einen hohen Berg. ² Und ward verkläret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß als ein Licht. ³ Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. ⁴ Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hütten machen, dir eine, Mose eine und Elia eine. ⁵ Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören. ⁶ Da das die Jünger höreten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. ⁷ Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht! ⁸ Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine.

⁹ Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. ¹⁰ Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? ¹¹ Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. ¹² Doch ich sage euch: Es ist Elia schon kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. ¹³ Da verstunden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.

¹⁴ Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Füßen ¹⁵ und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser. ¹⁶ Und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. ¹⁷ Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch dulden? Bringet mir ihn hieher! ¹⁸ Und Jesus bedräuete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde.

¹⁹ Da traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? ²⁰ Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so möget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmöglich sein. ²¹ Aber diese Art fährt nicht aus denn durch Beten und Fasten.

²² Da sie aber ihr Wesen hatten in Galiläa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukünftig, dass des Menschen Sohn überantwortet werde in der Menschen Hände. ²³ Und sie werden ihn töten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.

²⁴ Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? ²⁵ Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins, von ihren Kindern oder von den Fremden? ²⁶ Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. ²⁷ Auf dass aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn für mich und dich.

¹ Und nach sechs Tagen nahm Jesus zu sich Petrus und Jakobus und Johannes, seinen Bruder, und führete sie beiseits auf einen hohen Berg. ² Und ward verkläret vor ihnen, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß als ein Licht. ³ Und siehe, da erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. ⁴ Petrus aber antwortete und sprach zu Jesu: Herr, hier ist gut sein; willst du, so wollen wir hier drei Hütten machen, dir eine, Mose eine und Elia eine. ⁵ Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören. ⁶ Da das die Jünger höreten, fielen sie auf ihr Angesicht und erschraken sehr. ⁷ Jesus aber trat zu ihnen, rührete sie an und sprach: Stehet auf und fürchtet euch nicht! ⁸ Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen sie niemand denn Jesus alleine.

⁹ Und da sie vom Berge herabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt dies Gesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist. ¹⁰ Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Was sagen denn die Schriftgelehrten, Elia müsse zuvor kommen? ¹¹ Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Elia soll ja zuvor kommen und alles zurechtbringen. ¹² Doch ich sage euch: Es ist Elia schon (ge)kommen, und sie haben ihn nicht erkannt, sondern haben an ihm getan, was sie wollten. Also wird auch des Menschen Sohn leiden müssen von ihnen. ¹³ Da verstunden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen geredet hatte.

¹⁴ Und da sie zu dem Volk kamen, trat zu ihm ein Mensch und fiel ihm zu Füßen ¹⁵ und sprach: Herr, erbarme dich über meinen Sohn; denn er ist mondsüchtig und hat ein schweres Leiden; er fällt oft ins Feuer und oft ins Wasser. ¹⁶ Und ich habe ihn zu deinen Jüngern gebracht, und sie konnten ihm nicht helfen. ¹⁷ Jesus aber antwortete und sprach: O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch dulden? Bringet mir ihn hieher! ¹⁸ Und Jesus bedräuete ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselbigen Stunde.

¹⁹ Da traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Warum konnten wir ihn nicht austreiben? ²⁰ Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen. Denn ich sage euch: Wahrlich, so ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so möget ihr sagen zu diesem Berge: Heb' dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben, und euch wird nichts unmöglich sein. ²¹ Aber diese Art fährt nicht aus denn durch Beten und Fasten.

²² Da sie aber ihr Wesen hatten in Galiläa, sprach Jesus zu ihnen: Es ist zukünftig, dass des Menschen Sohn überantwortet werde in der Menschen Hände. ²³ Und sie werden ihn töten; und am dritten Tage wird er auferstehen. Und sie wurden sehr betrübt.

²⁴ Da sie nun gen Kapernaum kamen, gingen zu Petrus, die den Zinsgroschen einnahmen, und sprachen: Pflegt euer Meister nicht den Zinsgroschen zu geben? ²⁵ Er sprach: Ja. Und als er heimkam, kam ihm Jesus zuvor und sprach: Was dünkt dich, Simon? Von wem nehmen die Könige auf Erden den Zoll oder Zins, von ihren Kindern oder von den Fremden? ²⁶ Da sprach zu ihm Petrus: Von den Fremden. Jesus sprach zu ihm: So sind die Kinder frei. ²⁷ Auf dass aber wir sie nicht ärgern, so gehe hin an das Meer und wirf die Angel, und den ersten Fisch, der herauffährt, den nimm; und wenn du seinen Mund auftust, wirst du einen Stater finden. Denselbigen nimm und gib ihn für mich und dich.

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Dieses Projekt soll den Text der Lutherbibel von 1545 inkl. Anmerkungen und Studienhilfen anbieten. Die Veröffentlichungen und Überarbeitungen dauern jedoch noch an.

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