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Matthäus 28

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< Kapitel 27

  • Matthäus 28
  • Anmerkungen

¹ Am Abend aber des Sabbats, welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate, kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. ² Und siehe, es geschah ein groß Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. ³ Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. ⁴ Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot. ⁵ Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht; ich weiß, dass ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. ⁶ Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Stätte, da der Herr gelegen hat! ⁷ Und gehet eilend hin und saget es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt.

⁸ Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jüngern zu verkündigen, ⁹ siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. ¹⁰ Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin und verkündiget es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

¹¹ Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. ¹² Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Gelds genug ¹³ und sprachen: Saget, seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. ¹⁴ Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. ¹⁵ Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehret waren. Solches ist eine gemeine Rede worden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

¹⁶ Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte. ¹⁷ Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. ¹⁸ Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. ¹⁹ Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! ²⁰ Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

¹ Am Abend aber des Sabbats [Samstagabend], welcher anbricht am Morgen des ersten Feiertages der Sabbate [die Dämmerung des Samstagabend ist in biblischer Zeitrechnung schon der Morgen des nächsten Tages, der Anbruch des ersten Tages der Wochentage, d.h. der Sonntag], kam Maria Magdalena und die andere Maria, das Grab zu besehen. ² Und siehe, es geschah ein groß(es) Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein von der Tür und setzte sich darauf. ³ Und seine Gestalt war wie der Blitz und sein Kleid weiß wie der Schnee. ⁴ Die Hüter aber erschraken vor Furcht und wurden, als wären sie tot. ⁵ Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht; ich weiß, dass ihr Jesum, den Gekreuzigten, suchet. ⁶ Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und sehet die Stätte, da der Herr gelegen hat! ⁷ Und gehet eilend hin und saget es seinen Jüngern, dass er auferstanden sei von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich hab's euch gesagt.

⁸ Und sie gingen eilend zum Grabe hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, dass sie es seinen Jüngern verkündigten. Und da sie gingen, seinen Jüngern zu verkündigen, ⁹ siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßet! Und sie traten zu ihm und griffen an seine Füße und fielen vor ihm nieder. ¹⁰ Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Gehet hin und verkündiget es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.

¹¹ Da sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von den Hütern in die Stadt und verkündigten den Hohenpriestern alles, was geschehen war. ¹² Und sie kamen zusammen mit den Ältesten und hielten einen Rat und gaben den Kriegsknechten Gelds genug ¹³ und sprachen: Saget, seine Jünger kamen des Nachts und stahlen ihn, dieweil wir schliefen. ¹⁴ Und wo es würde auskommen bei dem Landpfleger, wollen wir ihn stillen und schaffen, dass ihr sicher seid. ¹⁵ Und sie nahmen das Geld und taten, wie sie gelehret waren. Solches ist eine gemeine Rede worden bei den Juden bis auf den heutigen Tag.

¹⁶ Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte. ¹⁷ Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. ¹⁸ Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. ¹⁹ Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes! ²⁰ Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

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Dieses Projekt soll den Text der Lutherbibel von 1545 inkl. Anmerkungen und Studienhilfen anbieten. Die Veröffentlichungen und Überarbeitungen dauern jedoch noch an.

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